Patienten

Sehr geehrter Patient,

Vielen Dank für Ihren Besuch auf unserer Homepage.Auf den folgenden Seiten werden wir Ihnen einen Einblick in die Welt der Zahntechnik verschaffen und Ihnen die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Zahnersatzversorgung beantworten. Aber ein persönliches Informationsgespräch ist dadurch nicht zu ersetzen. Falls sie also noch weitere Fragen haben schicken Sie uns eine E-mail oder vereinbaren Sie einen persönlichen Gesprächstermin...denn wir beraten sie umfassend, kompetent und gerne.

 

 

 

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Auf welcher Basis arbeiten Zahnarzt und Dentallabor zusammen ?

Während Ihr Zahnarzt alle Voruntersuchungen ( Befund, Diagnose, Röntgenuntersuchung), die Behandlung ( vorbereiten der Zähne, Abdrucknahme) ebenso die Eingliederung und die Nachkontrolle in seiner Praxis übernimmt, arbeitet er bei der Herstellung des Zahnersatzes mit einem spezialisierten Labor zusammen. Eine hohe Qualität der zahntechnischen Versorgung kann nur dann erzielt werden,wenn beide Partner über eine umfassende Fachkompetenz und Erfahrung verfügen. Medizinische Kompetenz und handwerkliche Fähigkeiten müssen sich auf höchstem Niveau ergänzen.

Was sind Implantate ?

Implantate sind kleine Pfeiler aus körperverträglichem Rein-Titan, die die Zahnwurzel ersetzen.Sie werden schmerzfrei in den Kieferknochen eingesetzt und dienen der Verankerung von Zahnersatz.Die meisten Implantate werden in zwei Phasen eingesetzt:

Phase 1: Nach einer örtlichen Betäubung wird der Kiefer freigelegt und mit einer Fräse im Kiefer ein Hohlraum geschaffen. Diese Fräse hat einen definierten Durchmesser der dem Außenmaß des Implantats entspricht welches somit exakt im Kiefer platziert werden kann. Anschließend wird das Zahnfleisch wieder geschlossen und das Implantat kann mit dem Kiefer verwachsen. Das dauert etwa 3-6 Monate. In dieser Zeit tragen sie ein Provisorium.

Phase 2: Nach der Einheilzeit wird ein Aufbau in das Implantat geschraubt und es erfolgt die prothetische Versorgung.

Die Implantattechnik wurde in den letzten Jahren immer weiter verbessert so das die Implantate von heute mit den eigenen Zahnwurzeln gleichgestellt werden. Auf diesen künstlichen Wurzeln kann Ihr Zahnarzt dann vom Zahntechniker Kronen, Brücken oder Prothesen herstellen lassen.

Diese künstliche Verbindung hat in vielerlei Hinsicht Vorteile. So vermitteln Zähne auf Implantaten ein natürlicheres Gefühl als herkömmliche Prothesen. Gesunde Zähne müssen nicht mehr beschliffen werden um als Anker für einen Zahnersatz zu dienen. Auch der leidige Knochenschwund unter den fehlenden Zähnen wird vermieden.

Implantate werden nach ihren Versorgungsaufgaben hin unterschieden:

Einzelzahnimplantate: 
Für die Versorgung von einzelnen oder mehreren fehlenden Zähnen nebeneinander. Vorteil: kein Beschleifen von gesunden Nachbarzähnen.

Implantate als Brückenpfeiler:
Für die Versorgung von größeren Lücken oder bei Freiendsituationen. Vorteil: festsitzender statt herausnehmbarer Zahnersatz.

Implantate als Prothesenpfeiler:
Für die Verankerung von herausnehmbaren Prothesen mittels Teleskopen oder Geschiebe/ Anker. Vorteil: deutliche Erhöhung des Prothesenhalts vor allem bei völliger Zahnlosigkeit.

Kann jeder Implantate bekommen?

Es gibt auch Fälle in denen nicht implantiert werden kann: Kinder im Wachstumsalter, Erwachsene mit schweren Herzerkrankungen, erhöhten Blutungsneigungen oder Knochenkrankheiten sowie Patienten, die von Medikamenten oder Drogen abhängig sind.

Bei Diabetikern, die medikamentös gut eingestellt sind und während der Behandlungsdauer sorgfältig überwacht werden, können Implantate eingesetzt werden. Selbstverständlich können an dieser Stelle nur Beispiele aufgeführt werden, bei denen eine Implantatbehandlung nicht empfohlen wird.

Fragen sie bitte Ihren Zahnarzt, ob in Ihrem individuellen Fall eine Implantatbehandlung durchgeführt werden kann.

Sind Keramikinlays eine gute Alternative zu Füllungen?

Wenn Sie auf unsichtbare und langlebige Füllungen wert legen, sind Keramikinlays eine sehr gute Lösung. Sie gelten als schönste und natürlichste Alternative bei Zahnfüllungen.

siehe auch
>Vollkeramik

Was ist Vollkeramik ?

Unter Vollkeramik versteht man den metallfreien Zahnersatz. Das heißt unsichtbare Füllungen (Inlays), Kronen und Brücken ohne störende Metallränder oder grauen Verfärbungen im Zahnhalsbereich, Verblendschalen (Veneers) die Fehlstellungen bzw. Verfärbungen korrigieren bis hin zum herausnehmbaren Teleskop-zahnersatz.Jeder dieser Arbeiten ist ein Unikat. Sie werden von unseren Technikern mit viel Können, fortschrittlichen Technologien und der Liebe zum Detail hergestellt. Vollkeramik bedeutet natürliche Schönheit in Form und Farbe. Aber nicht nur ästhetische Aspekte sprechen für die metallfreie Versorgung, sondern auch medizinische. Immer mehr Menschen leiden unter Metallunverträglichkeiten. Studien belegen das die viele Menschen auf einzelne Metalle, manche sogar grundsätzlich auf Metall negativ reagieren. Durch Vollkeramik wird außerdem ein “ Metall-Mix” im Mund verhindert. Durch unsere Mitgliedschaft in der GZM ( Internationale Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin) sind wir auch in punkto Körperverträglichkeit stets auf dem aktuellsten Wissensstand.

siehe auch :
> Zirkon
> Inceram

Was ist Zirkon ?

Die Herstellung der Oxidkeramik Zirkonoxid (ZrO2) erfolgt in einem aufwändigen Verfahren. Ausgangsmaterial ist das Zirkonsand (ZrSiO4), aus dem durch einen chemischen Prozess monoklines Zirkonoxid hergestellt wird. Die Zugabe von ca. 5 Prozent Yittriumoxid (Y2O3) erzeugt die Zirkonmodifikation „Tetragonal Zirconia Polycrystals“(TZP). Dies ist nötig, um die mechanischen Eigenschaften des Materials zu gewährleisten.

Jedes keramische Material bildet bei Belastung an der Oberfläche Mikrorisse. Kaubelastung führt zu Risswachstum und letztendlich zum Bruch des Materials. Bei durch Y2O3 stabilisiertem, tetragonalem Zirkonoxid (Y-TZP) führen Tangentialspannungen an Rissspitzen zur Umwandlung des tetragonalen Kristallgefüges in monokline Kristalle.

Dies ist mit einer Volumenvergrößerung von bis zu 5 % verbunden, an der Rissspitze entstehen Druckspannungen, die das Risswachstum aufhalten. Zirkonoxid ist dadurch in der Lage, auftretende Rissbildung selbstständig zu „reparieren“ und entstandene Risse zu schließen.

Siehe auch:
> CAD/CAM
> Zirkon (Za)
> Vollkeramik

Welche Unterschiede gibt es beim Zirkon ?

Zunächst ist die Ausgangsbasis für alle Zirkonfabrikate gleich. Sie ist im kreideartigen Zustand und wird je nach Hersteller mehr oder weniger angesintert, das heisst in eine festere Form gebracht, um es bearbeiten zu können. (in sogenannte Grünlinge oder Weißlinge) Nachdem die Kronen und Brücken ausgefräst wurden wird dieser Sinterungsprozess Im Dentallabor in wenigen Stunden zu Ende geführt. Dabei erfahren diese Arbeiten einen Volumensverlust von bis zu 27 %.

Im Gegensatz dazu verwenden wir ausschließlich das Hochleistungsprodukt unter dem Zirkon. Es ist ein sogenanntes gehiptes Zirkon. Darunter versteht man einen nach dem Sinterungsprozess von der Industrie zusätzlich unter immenser Temperatur und Druck im Zeitraum von 5 Tagen hoch verdichteter Formkörper.

Da die Härte dieses Materials jetzt sehr hoch ist werden die Kronen und Brücken schonend mit Diamantwerkzeugen auch über einen entsprechend langen Zeitraum heraus geschliffen. Das Werkstück erfährt daher keine weitere Veränderung in seinem Volumen und Struktur. Es bildet die Spitze des momentan technisch Machbaren. Die damit verbundenen physikalischen und chemischen Eigenschaften liegen erheblich über den hauptsächlich am Markt üblichen normalen Verarbeitungsweisen des Zirkons.

Auch die chemische Löslichkeit dieses Produkts ist damit auf das geringstmögliche herabgesetzt. Damit entspricht gerade das gehipte Zirkon unserer Firmenphilosophie, die industriell optimierten Werkstoffeigenschaften möglichst unverändert an den Patienten weiter zu geben.

Was sind Veneers ?

Veneers sind hauchdünne ,lichtdurchlässige Keramikschalen mit denen verfärbte, verdrehte oder beschädigte Zähne korrigiert werden. Sie werden auf dem vorbereiteten Zahn mit einem Spezialkleber dauerhaft befestigt.

siehe auch
>Vollkeramik

Was ist eine Metallunverträglichkeit?

Eine Metallunverträglichkeit ist eine lokaltoxische Reaktion. Sie ist meist bedingt durch eine elektrochemische Korrosion. Dadurch kommt es zur Freisetzung von Metallionen die sich in der Schleimhaut und dem Kieferknochen ablagern. Sie können locale und systemische Erscheinungen hervorrufen. Unter localen Erscheinungen versteht man Zahnfleischentzündung, Parodontose, Kieferschwund oder andere Veränderungen in der Mundhöhle. Systemische Reaktionen können sich in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche o.ä. äußern.